Arbeitsschutz nach dem Coro... / 3.3.2 Unterweisung

Selbstverständlich stellt das mit der Corona-Pandemie einhergehende Infektionsrisiko und die erforderlichen Maßnahmen eine Art von Veränderung in der Tätigkeit dar, die eine Unterweisung notwendig macht. Schon aus formaljuristischen Gründen sollte darauf geachtet werden, dass diese Unterweisung dokumentiert für alle betroffenen Mitarbeiter vorliegt. Grundlage dafür sind die für den Betrieb bzw. den jeweiligen Arbeitsbereich getroffenen Maßnahmen, die schriftlich fixiert werden sollten. Es gibt vielfältige Formen und Möglichkeiten, solche Unterweisungen ohne großen Aufwand praxisnah durchzuführen (per Online-Konferenz, in Arbeits- und Kleingruppen, in Teambesprechungen, bei Auftragsübergaben), sodass der Organisationsaufwand dafür gering gehalten werden kann.

 
Praxis-Tipp

Dokumentenvorlagen der Unfallversicherungsträger nutzen

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen stellen über ihre Internetseiten eine Vielzahl von Dokumentenvorlagen, Unterweisungshilfen, Aushängen usw. zur Verfügung.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bzga stellt vielfältige Informationen zur Verfügung – auch mehrsprachig, in leichter Sprache und als Infografiken.

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