Arbeitsschutz nach dem Coro... / 3.2.3 Arbeitskleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Arbeitskleidung und PSA muss getrennt von der Alltagskleidung aufbewahrt werden können. In Bereichen, in denen ein besonderes Infektionsrisiko besteht (Gesundheitswesen!), ist das eine unabdingbare Maßnahme, die auch außerhalb von Pandemie-Situationen eine große Bedeutung hat und daher in vielen Fällen bereits umgesetzt ist. In Normalbetrieben ist eine Kontaminationsverschleppung von SARS-CoV-2-Viren über die Arbeits- auf die Alltagskleidung und umgekehrt als extrem gering anzusehen. Hier gilt: der möglicherweise infektiöse Träger ist das Problem, dem v. a. mit dem Abstandsgebot begegnet werden muss, nicht seine Kleidung.

PSA darf (wie sonst auch) nur personenbezogen aufbewahrt und verwendet werden – oder ist jeweils nach vorgesehenen Standards aufzubereiten.

 
Wichtig

Aufbereitung von Schutzkleidung und Schutzausrüstung

Zeitweise waren wegen der pandemiebedingten Versorgungsengpässe bei Infektionsschutzausstattung durch den Krisenstab der Bundesregierung verschiedene Aufbereitungsprozesse von Einmalartikeln freigegeben, die sonst ausgeschlossen sind. Diese Freigaben sind aktuell zurückgezogen (siehe Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit). Eine Aufbereitung sollte nicht stattfinden.

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