Arbeitsschutz in der Corona... / 3.1.4 Arbeiten in festen Kleingruppen

Feste Kleingruppen (möglichst nur 2–3 Personen) mindern die Anzahl von beruflich bedingten Personenkontakten. Dieses Verfahren, das der Arbeitsschutzstandard (Nr. 2.4) für Baustellen, Montagen, Landwirtschaft und Außendienst empfiehlt, wird auch in der Arbeitsschutzregel erwähnt. Allerdings findet sich kein Hinweis darauf, dass in solchen Kleingruppen z. B. auf die Einhaltung des Schutzabstands bzw. das Tragen von MNS generell verzichtet werden könnte. Das sollte nur die Ausnahme sein, wenn es (z. B. bei wichtigen Montagearbeiten auf engstem Raum) gar nicht anders geht.

Darüber hinaus schreibt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung seit Ende Januar 2021 vor, dass "in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten [...] die Beschäftigten in möglichst kleine Arbeitsgruppen einzuteilen [sind]. Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf sowie Änderungen dieser Einteilung sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren. Zeitversetztes Arbeiten ist zu ermöglichen, soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen".[1].

Auch diese Vorgabe zielt auf eine ergänzende, noch striktere Kontaktreduktion zur Infektionsvermeidung ab, und nicht etwa auf eine Kleingruppenregelung, bei der innerhalb der Kleingruppe auf Schutzmaßnahmen verzichtet werden könnte.

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