Arbeitspapiere / 1 Der Sozialversicherungsausweis

Zu den Arbeitspapieren gehört der Sozialversicherungsausweis. Den Sozialversicherungsausweis erhält jeder Arbeitnehmer. Er wird bei erstmaliger Vergabe einer Versicherungsnummer von der Datenstelle der Rentenversicherung von Amts wegen ausgestellt. Er enthält

  • die Versicherungsnummer,
  • den Familiennamen und den Geburtsnamen und
  • den Vornamen.

Sozialversicherungsausweise werden seit 1.1.2017 mit einem maschinenlesbaren Code, der die Versicherungsnummer beinhaltet, und einer digitalen Signatur versehen.

1.1 Vorlagepflicht

Der Beschäftigte hat dem Arbeitgeber den Sozialversicherungsausweis bei Beginn der Beschäftigung zur Bekanntgabe der Rentenversicherungsnummer vorzulegen.[1] Kann der Beschäftigte den Sozialversicherungsausweis bei Beschäftigungsbeginn nicht vorlegen, ist dies umgehend nachzuholen.

Durch den auf dem Sozialversicherungsausweis vorhandenen maschinenlesbaren Code können die Ausweisdaten sicher in die Entgeltabrechnung übernommen werden.

1.2 Hinterlegung

Der Sozialversicherungsausweis muss nicht beim Arbeitgeber hinterlegt werden.

1.3 Ersatz

Wenn der Sozialversicherungsausweis zerstört oder unbrauchbar wurde bzw. abhanden gekommen ist, wird auf Antrag ein neuer ausgestellt. Der Beschäftigte muss den Verlust der zuständigen Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger mitteilen. Unbrauchbare oder doppelte Sozialversicherungsausweise sind dort zurückzugeben. Jeder Beschäftigte darf nur einen, auf seinen Namen ausgestellten Ausweis besitzen.

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