Arbeitsgerichtliches Urteil... / 1.11.2.4 Beweis durch Augenschein

Der Beweis durch Augenschein wird durch die Bezeichnung des Gegenstandes des Augenscheins und durch die Angabe der zu beweisenden Tatsachen angetreten (§ 371 Abs. 1 ZPO).

 
Praxis-Beispiel

Beweis durch Augenschein

  • "Der Raum, in dem sich der Büroarbeitsplatz des Arbeitnehmers befindet, hat eine Größe von 5 m². – Beweis: Inaugenscheinnahme durch das Gericht."
  • "Die Kurve, die der Arbeitnehmer mit dem Betriebsfahrzeug vor dem Verkehrsunfall befuhr, ist auf einer Länge bis zu 200 m einsehbar. – Beweis: Inaugenscheinnahme durch das Gericht."

Sodann wird der Gegenstand vom Gericht durch unmittelbare Sinneswahrnehmung in Augenschein genommen, wobei das Gericht anordnen kann, dass dabei ein oder mehrere Sachverständige zuzuziehen seien (§ 372 Abs. 1 ZPO). Der Augenscheinsbeweis kann sowohl auf Antrag einer oder beider Parteien als auch nach § 144 ZPO von Amts wegen erfolgen.

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