Arbeitsförderung / 5.2.3 Zuschüsse zum Arbeitsentgelt

Bei Beschäftigten, bei denen die Voraussetzungen für eine Förderung wegen eines fehlenden Berufsabschlusses erfüllt sind, kann (bei voller Freistellung) ein Zuschuss bis zu 100 % des Arbeitsentgelts gezahlt werden.

Im Übrigen gilt folgende Staffelung[1]:

  • In Kleinstbetrieben mit weniger als 10 Beschäftigten kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu 75 % des maßgeblichen Arbeitsentgelts erbracht werden.
  • In Betrieben mit mindestens 10 und weniger als 250 Beschäftigten kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % des maßgeblichen Arbeitsentgelts erbracht werden.
  • In Betrieben mit 250 Beschäftigten oder mehr kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu 25 % des maßgeblichen Arbeitsentgelts erbracht werden.

Die Zuschüsse erhöhen sich um 10 %, wenn die beruflichen Kompetenzen von mindestens 20 % der Beschäftigten eines Betriebs den betrieblichen Anforderungen nicht oder teilweise nicht mehr entsprechen. Bei Klein- und Mittelunternehmen (von 10 bis weniger als 250 Beschäftigte) genügt es für die Erhöhung des Zuschusses, wenn bei mindestens 10 % der Beschäftigten die beruflichen Kompetenzen den betrieblichen Anforderungen nicht mehr entsprechen.[2]

 
Wichtig

Höhere Zuschüsse bei Betriebsvereinbarung/tarifvertraglicher Regelung

Auch die Zuschüsse zum Arbeitsentgelt erhöhen sich unabhängig von der Betriebsgröße nochmals um 5 %, wenn eine Betriebsvereinbarung oder eine tarifvertragliche Regelung zur betriebsbezogenen beruflichen Weiterbildung besteht.[3]

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