Arbeitsförderung / 3.3 Probebeschäftigung behinderter Menschen

Die Kosten für eine bis zu einer Dauer von 3 Monaten befristete Probebeschäftigung behinderter, schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen werden an Arbeitgeber erstattet, wenn durch die Beschäftigung die Möglichkeit einer Teilhabe am Arbeitsleben verbessert wird oder eine vollständige Teilhabe erreicht werden kann. Eine Probezeit aufgrund arbeitsrechtlicher oder tarifvertraglicher Regelungen steht einer Förderung nicht entgegen. Förderfähig sind die Lohn-/Gehaltskosten einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, jedoch ohne Entgeltanteile für Überstunden.

Darüber hinaus können Arbeitgeber Zuschüsse für die behindertengerechte Ausgestaltung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes einschließlich ggf. erforderlicher Umbauten erhalten, wenn dies für die dauerhafte Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben erforderlich ist. Zu den förderfähigen Kosten gehören auch Nebenkosten, z. B. für Planung, Gutachten oder Gebühren. Vorrangig ist zu prüfen, ob die Leistungen als technische Arbeitshilfen an den Beschäftigten übernommen werden können.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge