Arbeitnehmerüberlassung: Er... / Zusammenfassung
 
Überblick

Arbeitnehmerüberlassung liegt immer dann vor, wenn ein Unternehmer (Verleiher) die Arbeitsleistung eines bei ihm angestellten Arbeitnehmers an einen Dritten (Entleiher) überlässt, der Arbeitnehmer bei der Arbeitnehmerüberlassung in den Betrieb des Entleihers eingegliedert wird und nach dessen Weisungen arbeitet. Auch nach Überlassung an einen Dritten bleibt der Leiharbeitnehmer Mitarbeiter des Verleihers. Zwischen Entleiher und Leiharbeitnehmer wird grundsätzlich kein Arbeitsverhältnis begründet.

Die Arbeitnehmerüberlassung ist nur eine Form des drittbezogenen Personaleinsatzes. Sie ist insbesondere abzugrenzen von

  • Werkvertrag,
  • Dienstvertrag,
  • privater Arbeitsvermittlung oder
  • dem Einsatz von Mitarbeitern in einem gemeinsamen Betrieb mehrerer Unternehmen.
 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Die Rechtsgrundlagen der Arbeitnehmerüberlassung sind im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Die Bundesagentur für Arbeit hat fachliche Weisungen zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) veröffentlicht.

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