Arbeitnehmerüberlassung: Er... / 2.8 Abgrenzung zur privaten Arbeitsvermittlung

Die Arbeitsvermittlung ist darauf gerichtet, Arbeitsuchende mit Arbeitgebern zur Begründung von Arbeitsverhältnissen zusammenzuführen. Die Vermittlung mag sich auch auf Auszubildende und Ausbilder erstrecken. Die Tätigkeit des Arbeitsvermittlers ist die eines Maklers, der lediglich Gelegenheiten zum Abschluss von Arbeitsverträgen verschafft, nicht aber die üblichen Arbeitgeberpflichten oder das Arbeitgeberrisiko übernimmt.[1] Ziel ist der Abschluss eines Arbeits- oder Ausbildungsvertrags zwischen den Parteien, die der Vermittler zusammengeführt hat. Demgegenüber liegt Arbeitnehmerüberlassung vor, wenn der Arbeitnehmer in den Betrieb des Dritten nicht als deren Arbeitnehmer aufgenommen werden, sondern in arbeitsrechtlicher Beziehung zu dem Zuweisenden stehen und verbleiben soll.

 

Verbot der Zahlung von Vermittlungsgebühren an den Verleiher

Nach § 9 Nr. 5 AÜG ist es verboten, Vereinbarungen zu treffen, nach denen der Leiharbeitnehmer eine Vermittlungsgebühr an den Verleiher zu zahlen hat.

[1] § 1 Abs. 2 AÜG.

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