Arbeitnehmerüberlassung / 6 Rechtsverhältnis zwischen Verleiher und Leiharbeitnehmer

Zwischen Verleiher und Leiharbeitnehmer besteht ein Arbeitsverhältnis. Der Verleiher bleibt auch während der Überlassungszeit Arbeitgeber des Leiharbeitnehmers.

Der Verleiher muss dem Leiharbeitnehmer bei Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich mitteilen, auf Verlangen in der Muttersprache des Leiharbeitnehmers; die Mitteilung muss Angaben über die erteilte Überlassungserlaubnis sowie über die Art und Höhe der Leistungen in verleihfreien Zeiten enthalten.[1] Ergänzend gilt das Nachweisgesetz. Außerdem muss der Verleiher dem Leiharbeitnehmer ein Merkblatt (auf Verlangen in der Muttersprache des Arbeitnehmers) über den wesentlichen Inhalt des AÜG aushändigen.[2] Die Bundesagentur für Arbeit stellt Merkblätter in den gängigsten Sprachen zur Verfügung.

Seit dem 1.4.2017 muss dem Leiharbeitnehmer selbst vor jeder Überlassung auch mitgeteilt werden, dass er als solcher tätig werden soll.[3]

Bei Verstößen droht ein Bußgeld.[4]

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