Anforderungen an Arbeitsver... / 2.2 Aushilfen

Nach § 1 Nr. 1 NachwG besteht eine Nachweispflicht des Arbeitgebers dann nicht, wenn der Arbeitnehmer zur vorübergehenden Aushilfe von höchstens einem Monat eingestellt wird.

Als Aushilfsarbeitsverhältnis wird ein Arbeitsverhältnis bezeichnet, das von vornherein nicht auf Dauer, sondern nur zu dem Zweck geschlossen wird, einen vorübergehenden Bedarf an Arbeitskräften abzudecken. Der Umfang der Aushilfstätigkeit in § 1 Nr. 1 NachwG weicht von dem in § 622 Abs. 5 Nr. 1 BGB genannten Begriff ab, der eine Zeitgrenze von 3 Monaten für die Abgrenzung zu anderen Arbeitsverhältnissen festlegt. Die Nachweispflicht entfällt nur für Aushilfen, die tatsächlich weniger als einen Monat beschäftigt werden.

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