Aktiv Personal gewinnen / 5.4 Stellenanzeigen in Printmedien, Aushängen und mehr

Das Schalten einer gedruckten Anzeige ist weiter rückläufig, aber nach wie vor eine (ergänzende) Möglichkeit. Wo eine Anzeige geschaltet wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B.:

  • Fachliche Qualifikationsanforderungen der zu besetzenden Position: umso spezifischer, desto eher Fachzeitschrift und überregional, desto weniger spezifisch umso regionaler und genereller das Medium
  • Hierarchische Einordnung der Position: Untere und mittlere Hierarchieebene eher regional, obere Hierarchieebene eher inter-/national
  • Standort, Größe und Bekanntheitsgrad des Unternehmens: regional, überregional, national und international: Attraktiver Standort und großes Unternehmen eher überregional, bei ländlichem Standort und kleineren Unternehmen eher regional
  • Potenzial des (regionalen) Arbeitsmarkts: Bei hohem Potenzial regionale, ansonsten inter-/national.

Bekannte überregionale Tages- und Wochenzeitungen mit Stellenmarkt sind z. B. die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt, die Süddeutsche Zeitung (SZ) oder die Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Nachrichten.

Immer noch haben viele regionale Zeitungen und auch Fachzeitschriften einen kleinen Stellenmarkt. Hier können Anzeigen häufig deutlich günstiger als in überregionalen Zeitungen geschaltet werden. Zudem kann die regionale oder fachspezifische Zielgruppe direkt angesprochen werden. In der Regel wird die Anzeige dann in Print und auch online veröffentlicht.

Darüber hinaus bieten sich Studenten- und Schülerzeitungen bzw. -zeitschriften (wie UNICUM – das Hochschulmagazin! Oder UNICUM ABI – das Schülermagazin!) bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und Nachwuchspositionen an.

PRINT ist immer noch teuer

In Printform spielen die Anzeigenkosten trotz stark gefallener Nachfragen nach wie vor eine erhebliche Rolle. Eine Anzeige in einer Zeitung ist umso günstiger, desto enger die regionale Reichweite und damit die Auflage ist und je kleiner und farbloser die Anzeige ausfällt. Je nach Zielgruppe sind damit allerdings auch die Erfolgschancen eingeschränkt.

Anders als im Internet ist die Schaltung einer Print-Anzeige meist einmalig und an den richtigen Zeitpunkt sowie einer bestimmten Abgabefrist beim jeweiligen Medium gebunden. Eine gedruckte Stellenanzeige (oder auch deren Projektion auf einen Bildschirm) kann auch noch ganz anders verbreitet werden, wie folgende Beispiele verdeutlichen:

  • Aufdrucke auf firmenspezifischen Gegenständen, von der Brötchentüte bis hin zum Einsatzfahrzeug
  • Aushänge und Plakatwerbung im öffentlichen Raum, wie Anzeigenschaltung im öffentlichen Personennahverkehr, oder geschlossenen Räumen wie Treppenhaus und Flure beim Weiterbildungsanbieter
  • Stellwände und Banner vor dem Firmengebäude oder an zentraler Stelle im Bahnhof
  • Flyer und Broschüren, als Wurfsendung oder mit gezielter Verteilung und Auslage
  • Pick-up Postkarten und mehr

Kreativität ist gefragt und kann sich hier lohnen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen zielgruppengerecht sind und zum Unternehmen passen. Nichts ist naheliegender, als wenn sich ein Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs der eigenen Werbeflächen bedient, aber selbst Steuerberatungskanzleien berichten hier von erfolgreicher Nachwuchswerbung.

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