Aktiv Personal gewinnen / 1 Personalgewinnung als Teil des Personaleinstellungsprozesses

Im vorliegenden Beitrag liegt der Fokus auf der Personalgewinnung, einem Teilschritt des Personaleinstellungsprozesses. Da diese 2 Schritte notwendige bzw. hinreichende Vorbedingung sind, werden Employer Branding und Personalplanung in aller Kürze vorangestellt. Die sich anschließenden Prozesse umfassen die Personalauswahl, die Vertragsschließung und das Onboarding.

Abb. 1: Personalgewinnung als Teil der Personaleinstellung

Der gesamte Beschaffungsprozess sollte als Workflow abgebildet sein, der idealerweise durch geeignete Softwaretools unterstützt wird: Hier können Anforderungsprofile hinterlegt, Stellenanzeigen erstellt und gepostet werden, das Herzstück liegt im Bewerbermanagement und ergänzend sollten Auswertungsmöglichkeiten für das Controlling vorgesehen sein. Für die spätere Überprüfung der Gewinnung ist es wichtig zu wissen, welcher Weg (zu welchen Kosten) besonders erfolgreich war und wie viele Kandidaten und letztendlich Mitarbeitende über welches Medium für das Unternehmen gewonnen wurden. Dies unterstützt den nachfolgenden Entscheidungsprozess, welche Wege weiterhin oder neu bei der Personalgewinnung beschritten werden.

 
Praxis-Tipp

Verantwortlichkeiten grundsätzlich festlegen

Für jede Teilaufgabe im Gewinnungsprozess sollte Klarheit herrschen, wo die Hauptverantwortung liegt, damit der Prozess möglichst effizient und reibungslos verläuft. Wer ist für was verantwortlich? Wer entscheidet? Wer erhält welche Informationen in welcher Form?

 
Wichtig

Serviceorientiertes Denken erforderlich

Professionelles Recruiting erfordert ein Selbstverständnis des Personalbereichs als serviceorientierter Dienstleister, der Fachbereich wie Bewerber als Kunden und Partner sieht und danach handelt. Die sogenannte Candidate Journey, d. h. die konsequente Betrachtung und Optimierung des gesamten Prozesses aus Kundensicht, steht hier nicht nur als Schlagwort hoch im Kurs.

 
Hinweis

AGG beachten

Im gesamten Prozess und für alle Wege gilt es, die Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu berücksichtigen.

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