Abwerbung / 3 Rechtsfolgen

Die Ansprüche gegen den abwerbenden Arbeitgeber bestehen in Ansprüchen auf Schadensersatz und Unterlassung der Beschäftigung des abgeworbenen Arbeitnehmers überhaupt oder mit bestimmten Arbeiten. Dabei kommt in der Regel nur ein zeitlich begrenzter Unterlassungsanspruch in Betracht, unter Umständen aber auch ein unbefristeter. Bei Direktansprache am Arbeitsplatz hat der Arbeitgeber einen Unterlassungsanspruch dahingehend, dass ein Dritter es unterlässt, im geschäftlichen Verkehr zu Wettbewerbszwecken Mitarbeiter des Arbeitgebers erstmals und unaufgefordert an ihrem betrieblichen Arbeitsplatz zum Zweck der Abwerbung mit einem Telefongespräch anzusprechen, das über eine erste Kontaktaufnahme hinausgeht. Der Schadensersatzanspruch setzt Verschulden des Abwerbenden voraus.

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