Absage nach Vorstellungsges... / Vorbemerkung

Wenn Sie im Vorstellungsgespräch feststellen, dass ein Bewerber/eine Bewerberin nicht die erforderlichen Qualifikationen oder Eignung mitbringt, empfiehlt es sich, dem Bewerber/der Bewerberin so schnell wie möglich abzusagen. Behalten Sie das Anschreiben - ggf. mit Ihrem Absagevermerk (siehe hierzu weiter unten!) - bei sich und schicken Sie auch die Bewerbungsunterlagen zurück (sie sind Eigentum des Bewerbers/der Bewerberin).

Bei Rückfragen des Bewerbers/der Bewerberin zum Absagegrund schätzen Bewerber/innen ehrliches Feedback (z.B. Über- oder Unterqualifikation, anderweitige Besetzung u. ä.). Unter Berücksichtigung der neuen Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) kann es jedoch sinnvoll und zweckmäßig sein, keine umfangreiche weitergehende Erklärung über den eigentlichen Absagegrund abzugeben. In jedem Fall sollte vermieden werden, Aussagen zu treffen, die einen Rückschluss auf ein zu hohes oder zu niedriges Lebensalter, das Geschlecht, die ethnische Herkunft oder Rasse, die Zugehörigkeit einer Religion oder Weltanschauung sowie eine bestehende Behinderung oder sexuelle Ausrichtung zulassen.

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