Abrufarbeit, Rahmenvereinba... / Abrufarbeit - Rahmenvereinbarung

§ 1 Tätigkeit

I. Der/die Arbeitnehmer/-in ist einverstanden, auf Abruf des Arbeitgebers als ................................... [Art der Tätigkeit] zu arbeiten. Ort der Arbeitsleistung ist .........................[Ort].

§ 2 Wöchentliche Arbeitszeit und flexible Verteilung

I. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt mindestens .......... [Anzahl] Stunden ("Sockel-Arbeitszeit").
II. Der Abruf der Arbeitsleistung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vor dem Hintergrund der jeweiligen betrieblichen Erfordernisse nach billigem Ermessen durch den Arbeitgeber.
III. Die Lage und Verteilung der Arbeitszeit kann flexibel den jeweiligen betrieblichen Bedürfnissen angepasst werden. Zu diesem Zweck kann der Arbeitgeber ein Arbeitszeitkonto für den/die Arbeitnehmer/in einrichten, auf dem Abweichungen der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit von der vereinbarten Wochenarbeitszeit fortlaufend saldiert werden. Das Arbeitszeitkonto ist grundsätzlich innerhalb eines Jahres auszugleichen.

§ 3 Flexible Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf Abruf durch den Arbeitgeber

Alternativ

§ 3 Flexible Verringerung der Wochenarbeitszeit nach Entscheidung des Arbeitgebers

I. Die unter § 2 festgelegte wöchentliche Arbeitszeit ist als Sockel-Arbeitszeit zu verstehen. Sie ist Grundlage der mit dem/der Arbeitnehmer/in vereinbarten monatlichen Vergütung. Die wöchentliche Arbeitszeit kann nach Abruf durch den Arbeitgeber dauerhaft oder für bestimmte Zeiträume auf bis zu ......................... (Stundenanzahl der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit + 25 %) Stunden erweitert werden. Die mit dem Arbeitnehmer auf der Basis der Sockel-Arbeitszeit vereinbarte Vergütung wird im Fall der Erhöhung für den Zeitraum der erhöhten Arbeitszeit entsprechend angepasst.
II. Die Regelungen zur flexiblen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit bleiben davon unberührt und gelten entsprechend auch für die erhöhte wöchentliche Arbeitszeit.

Alternativ

I. Die unter § 2 festgelegte wöchentliche Arbeitszeit ist als regelmäßige Arbeitszeit zu verstehen. Sie ist Grundlage der mit dem/der Arbeitnehmer/in vereinbarten monatlichen Vergütung. Die wöchentliche Arbeitszeit kann nach Entscheidung des Arbeitgebers dauerhaft oder für bestimmte Zeiträume auf bis zu ......................... (Stundenanzahl der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit ./. 20 %) Stunden verringert werden. Die mit dem Arbeitnehmer auf der Basis der regelmäßigen Arbeitszeit vereinbarte Vergütung wird im Fall der Verringerung für den Zeitraum der verringerten Arbeitszeit entsprechend angepasst.
II. Die Regelungen zur flexiblen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit bleiben davon unberührt und gelten entsprechend auch für die verringerte wöchentliche Arbeitszeit.
III. Darüber hinaus verpflichtet sich der/die Arbeitnehmer/in bei entsprechendem betrieblichem Bedarf zur Leistung von Mehrarbeit Überstunden) in zumutbarem Umfang auf Anordnung des Arbeitgebers. Die berechtigten Interessen des/der Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin werden dabei berücksichtigt.

§ 4 Beginn des Arbeitsverhältnisses, Probezeit

I. Das Arbeitsverhältnis beginnt am ..................... Vor seinem Beginn ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen.
II. Die ersten sechs Monate gelten als Probezeit. Während dieser Zeit können die Vertragsparteien das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.

§ 5 Vergütung

I. Die monatliche Vergütung beträgt ......................... EUR brutto und wird am Ende des Kalendermonats fällig. Dies entspricht einer Stundenvergütung von .................... EUR brutto. Für den Zeitraum einer "erhöhten" wöchentlichen Arbeitszeit im Rahmen des § 3 dieser Vereinbarung wird die monatliche Vergütung der Erhöhung entsprechend angepasst.

Alternativ

I. Die monatliche Vergütung beträgt ......................... EUR brutto und wird am Ende des Kalendermonats fällig. Dies entspricht einer Stundenvergütung von .................... EUR brutto. Für den Zeitraum einer "verringerten" wöchentlichen Arbeitszeit im Rahmen des § 3 dieser Vereinbarung wird die monatliche Vergütung der Verringerung entsprechend angepasst.
II. Auf Anordnung des Arbeitgebers geleistete Mehrarbeit (Überstunden) werden in Freizeit ausgeglichen oder zuschlagsfrei ausbezahlt.
III. Eventuelle Zuschläge für Nachtarbeit werden mit dem Gehalt des Monats Dezember für das laufende Jahr ausgezahlt.

§ 6 Urlaub, Feiertage

I. Urlaub wird anteilig zur Vollarbeitszeit gewährt. Bei Vollarbeitszeit beträgt der Urlaub jährlich ............... Arbeitstage/Werktage auf Basis einer 5-Tage-Woche.
II. Die Entgeltfortzahlung an Feiertagen richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 7 Arbeitsunfähigkeit

Im Falle der Arbeitsverhinderung infolge Erkrankung ist der/die Arbeitnehmer/in verpflichtet, der Firma unverzüglich Mitteilung zu machen und vor Ablauf des 1. Kalendertages nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsu...

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