ABC der Werbungskosten / Dingliche Belastung

Aufwendungen zur Befreiung eines Grundstücks von dinglichen Belastungen werden auf die Substanz gemacht und sind daher keine Werbungskosten. Soweit die dingliche Belastung das Gebäude betrifft, handelt es sich um nachträgliche Anschaffungskosten, die nur als Abschreibungen verrechnet werden können.[1] Durch diese Aufwendungen wird der Vermögensgegenstand erst in die Lage versetzt, als Gegenstand der Einkunftserzielung zu dienen. Anders ist der Fall zu beurteilen, in dem die mit einem dinglichen Wohnrecht belastete Wohnung vom Stpfl. vermietet wird. Werden dafür im Gegenzug die Mietkosten für eine andere Wohnung des dinglich Nutzungsberechtigten vom Stpfl. übernommen oder ein Entgelt gezahlt, sind die Mietzahlungen Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.[2]

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