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Einstiegsgehälter von Akademikern trotz Krise hoch

Hohe Einstiegsgehälter sind für Akademiker immer noch möglich: Wie die alma mater Gehaltsstudie zeigt, liegt das durchschnittlich gezahlte Gehalt für akademische Nachwuchskräfte Noch immer bei 39.339 Euro brutto jährlich.

Obwohl im Vergleich zum Vorjahr die Einstiegsgehälter um 1,5 Prozent sanken, werden in vielen Branchen noch immer Spitzengehälter an Absolventen gezahlt. So sind beispielsweise in der Chemie- und Pharmabranche Bruttoeinkommen von über 43.000 Euro pro Jahr möglich. Lieferanten von Öl, Gas, Wasser und Strom zahlen Berufseinsteigern mit Hochschulabschluss unabhängig vom Funktionsbereich im Durchschnitt 41.611 Euro jährlich. Nur knapp darunter liegen die Einstiegsgehälter in der Branche Elektro-, Nachrichten- und Feinwerktechnik. Platz drei geht an Berufseinsteiger im Bank- und Finanzwesen sowie Versicherungen und Finanzen. Diese verdienen in den ersten Jahren schon knapp fünf Prozent mehr als der Durchschnitt. Das Schlusslicht bildeten die Branchen Medien, sonstige Dienstleistungen, der öffentliche Dienst sowie die Zeitarbeitsbranche. In den Medien müssen Absolventen sogar mit bis zu elf Prozent weniger Gehalt rechnen als ihre ehemaligen Kommilitonen.

Diplom nicht länger eine Garantie für Spitzengehälter
Lange Jahre galt das Diplom als Garant für ein besonders hohes Einkommen. Nun zeigte sich jedoch zum zweiten Mal in Folge, dass die neuen Abschlüsse hinsichtlich des Einkommens aufholen. In Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern verdienen Master-Absolventen mittlerweile bis zum 1.000 Euro mehr als Diplomanden. Dennoch stellen 84 Prozent der teilnehmenden Unternehmen bevorzugt Fachkräfte mit Diplom ein. Das Nachsehen haben noch stets Absolventen mit einem Bachelor-Titel. Diese sind hinsichtlich der Bezahlung besonders in kleinen Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern schlechter gestellt als Einsteiger mit Diplom oder Master.

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