| Grippeschutz

Einsparung durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung

Die Grippeschutzimpfung als Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung nutzen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Arbeitgeber können mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung den Ausfall von Arbeitnehmern verhindern. Geeignet ist jetzt beispielsweise der Grippeschutz, denn: Die nächste Grippewelle kündigt sich an. Virusgrippen machen krank und können zu ernsten Komplikationen führen.

Eine rechtzeitige Impfung kann vor der Erkrankung schützen oder zumindest den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Der sonst kostenträchtige Arbeitsausfall des Arbeitnehmers wird vermieden oder verkürzt. Grippale Infekte sind durch die Grippeschutzimpfung jedoch leider nicht ausgeschlossen.

Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO)

Die STIKO empfiehlt die Grippeschutzimpfung u. a. für alle Personen ab 60 Jahre und für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung in Folge eines Grundleidens (z. B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane oder bei Herz- oder Kreislaufkrankheiten). Außerdem sollten wegen eines erhöhten beruflichen Risikos folgende Personen geimpft werden:

• Personen mit erhöhter Gefährdung (zum Beispiel medizinisches Personal),
• Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr,
• Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.

Insgesamt war die Impfquote in den empfohlenen Zielgruppen in den vergangenen Jahren zu niedrig. Die STIKO-Empfehlungen der Grippeschutzimpfung für bestimmte Personengruppen bedeuten nicht, dass die STIKO von einer Grippeschutzimpfung anderer Personen ausdrücklich abrät.

Angebote des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung

Jeder, der sich impfen lassen möchte, sollte dies mit seinem Arzt besprechen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Regelfall die Kosten einer solchen Impfung. Die Erfahrungen in den vergangenen Jahren zeigen, dass die Impfquote der Arbeitnehmer höher ist, wenn der Besuch beim Hausarzt nicht erforderlich ist, sondern der Arbeitgeber solche Impfungen durch den betriebsärztlichen Dienst im Betrieb anbietet. Durch diese Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wird den Grippeerkrankungen und dem damit verbundenen Arbeitsausfall vorgebeugt.

Tipp: Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge sparen

Die Förderung der Mitarbeitergesundheit durch eine solche Grippeschutzimpfung wird auch steuerlich unterstützt. Ein Arbeitgeber kann bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter und pro Kalenderjahr lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren. Durch die Lohnsteuerfreiheit ist auch die Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung gegeben. Außerdem erstatten viele Krankenkassen dem Arbeitgeber die Kosten des Impfstoffes.

Schlagworte zum Thema:  Grippe, Impfung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Entgeltabrechnung

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