13.12.2012 | Top-Thema Recht-Besinnliches zu Weihnachten

Familienangehörige nicht unfallversichert

Kapitel
Gipsbein des Angehörigen nicht unfallversichert
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei Weihnachtsfeiern kommt es manchmal zu Unfällen. Nur die Arbeitnehmer selbst sind durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, nicht deren Angehörige.

Eine offizielle Firmen-Weihnachtsfeier fällt stets in die Zuständigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung. Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmensleitung die Feier organisiert und auch selbst teilnimmt - oder jemanden im Betrieb damit beauftragt. Der Versicherungsschutz gilt allerdings nur für die Mitarbeiter des Betriebs.

Kein Schutz der Unfallversicherung für Angehörige der Arbeitnehmer

Mitfeiernde Angehörige sind nicht mit unfallversichert, sollte ihnen auf der Feier bzw. auf dem Weg von der bzw. zur Wohnung etwas passieren.

Auf den Ort und die Zeit der Weihnachtsfeier kommt es nicht an

Hingegen spielt der Ort und die Zeit der Weihnachtsfeier für den Versicherungsschutz der Arbeitnehmer keine Rolle. So ist auch eine Feier zu später Stunde in einem Landgasthof ebenso unfallversichert wie ein Event während der üblichen Arbeitszeit in der Werkskantine.

Schlagworte zum Thema:  Weihnachten, Unfallversicherung, Betriebsfeier

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