| Arbeitsrecht

Neues Schutzgesetz für "Whistleblower"?

Wie die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau berichten, will die SPD nach der Osterpause den Entwurf für ein "Whistleblower"-Schutzgesetz in den Bundestag einbringen.

Insiderwissen macht manchmal Bauchschmerzen: Zum Beispiel dann, wenn ein Mitarbeiter von etwas erfährt, das gegen Recht und Gesetz verstößt. Das kann Korruption sein oder der laxe Umgang mit Hygienevorschriften. Arbeitnehmer, die das melden oder sogar Strafanzeige erstatten werden "Whistleblower" genannt und gelten oft als Netzbeschmutzer. Sie müssen sogar arbeitsrechtliche Konsequenzen fürchten.

 

Gesetzentwurf nach Ostern?

Berichten der Süddeutschen Zeitung (SZ) und der Frankfurter Rundschau (FR) zufolge, will die SPD nach der Osterpause einen Entwurf für ein Whistleblower-Schutzgesetz in den Bundestag einbringen. Demnach sollen Arbeitnehmer Missstände nicht erst bei ihren Vorgesetzen melden müssen, sondern sich direkt an eine neutrale Stelle wenden dürfen. Arbeitgebern solle es außerdem verboten werden, solche Informanten zu bestrafen. Auch das so genannte Whistleblower-Netzwerk habe einen eigenen Gesetzentwurf mit ähnlicher Zielrichtung vorgelegt, berichten SZ und FR.

Aktuell

Meistgelesen