31.05.2012 | Urlaub

Kein Urlaub ohne Urlaubsbescheinigung

Wie viele Tage hat der Mitarbeiter schon am Strand verbracht?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ein neuer Mitarbeiter möchte Urlaub beantragen. Aber: Solange er eine Urlaubsbescheinigung des alten dem neuen Arbeitgeber nicht beibringt oder anderweitig nachweist, ob und wie viel Urlaub bereits gewährt ist, kann der neue Arbeitgeber die Urlaubsgewährung hinausschieben.

Der Mitarbeiter kann diese Urlaubsbescheinigung beim alten Arbeitgeber anfordern. Dieser ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Bescheinigung über den im laufenden Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Urlaub auszuhändigen (§ 6 Abs.2 BUrlG).

Die Urlaubsbescheinigung muss enthalten:

  • Vollständiger Name, falls nötig auch Geburtsdatum oder Anschrift
  • Kalenderjahr, für das die Bescheinigung ausgestellt wird
  • Zeitraum, in dem das Arbeitsverhältnis bestanden hat
  • Urlaubsanspruch für das Kalenderjahr
  • Anzahl der für das Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Tage Urlaub (ohne übertragenen Urlaub aus dem Vorjahr)
  • Hinweis auf Umfang des Arbeitsverhältnisses, wenn Abweichungen von der Fünf-Tage-Woche vorliegen

Schlagworte zum Thema:  Urlaubsanspruch, Urlaubsbescheinigung, Urlaub

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