| Arbeitsrecht

"Blue Card" für ausländische Fachkräfte soll kommen

Die Weichen für die erleichterte Zuwanderung von Top-Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland sind gestellt. Das Bundeskabinett billigte am 7. Dezember die Umsetzung der EU-Richtlinie für die sogenannte Blue Card.

Die "Blue Card" soll mithelfen, den Fachkräftemangel in speziellen Bereichen abzuwenden.

Für rund 60 Mangelberufe in den Sparten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gilt künftig eine Gehaltsschwelle von33.000 EUR im Jahr.

Ab 44000 EUR dürfen ausländische Akademiker ohne Vorrangprüfung angeworben werden. Sie erhalten dann nach drei Arbeitsjahren eine unbefristete Niederlassungserlaubnis.

Bei Jahreseinkommen von 48000 EUR und darüber gibt es für die Zuwanderer von Anfang an ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht.

Deutschland ist mit der Umsetzung der Brüsseler Vorgaben in Verzug. Erst Anfang November hatten sich die Spitzen der schwarz-gelben Koalition darauf verständigt, die Gehaltsschwellen für das Mindesteinkommen von Akademikern aus Nicht-EU-Ländern für eine Aufenthaltserlaubnis zu senken. Derzeit liegt sie bei 66000 EUR.

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