Beim Zusammentreffen mehrerer Zeitzuschläge wird grundsätzlich nur der jeweils höchste Zeitzuschlag gezahlt (§ 35 Abs. 2 Unterabs. 1 BAT).

 
Praxis-Beispiel

Für Arbeit am Ostersonntag ist der Zeitzuschlag von 35 % zu zahlen. Der Sonntagszuschlag von 25 % tritt zurück.

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, sind die geleisteten Stunden zwingend durch Freizeit auszugleichen. D.h. bei der Frage "Freizeitausgleich?" geht die Sonntagsarbeit vor; hinsichtlich des Zeitzuschlages ist der Feiertag vorrangig.

Die Konkurrenzregelung gilt jedoch nicht für die Zeitzuschläge für Überstunden und für Nachtarbeit (§ 35 Abs. 2 Unterabs. 1 BAT). Diese Leistungen werden auch neben anderen Zeitzuschlägen gewährt.

 
Praxis-Beispiel

Leistet der Mitarbeiter an einem Sonntag nach 20 Uhr angeordnete Überstunden, so stehen ihm die Zeitzuschläge für Sonntagsarbeit, Nachtarbeit und Überstunden nebeneinander zu.

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