Zeugnis / 10 Formales bei der Zeugniserstellung

Das Zeugnis ist die Visitenkarte des Unternehmens. Allein schon deshalb ist ein einwandfreies äußeres Erscheinungsbild geboten. Bei Übersendung per Post ist allerdings eine Faltung zulässig.

Das Arbeitszeugnis darf keine Geheimzeichen oder ähnliche Merkmale enthalten. Negative Kennzeichnungen des Arbeitnehmers durch Unterstreichungen einzelner Worte oder der Gebrauch von Anführungs- oder Ausrufungszeichen sind unzulässig (§ 109 Abs. 2 GewO).

Weitere unzulässige Kennzeichen:

  • schwarzer Punkt links neben der Unterschrift (Hinweis auf Gewerkschaft, Jugendvertretung)
  • senkrechter Strich mit Kugelschreiber/Füllfederhalter, links stehend vor der Unterschrift (Mitgliedschaft in einer linksgerichteten verfassungsfeindlichen Organisation)
  • unterstrichene Telefonnummer (signalisiert, dass bei Rückruf weitere Details zu erfahren sind).

Die Erteilung in elektronischer Form ist unzulässig (§ 109 Abs. 3 GewO).

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