Vergleich DRK-Reformtarifvertrag - TVöD

Kurzbeschreibung

Übersicht dient zur Veranschaulichung der wichtigsten Abweichungen zwischen DRK-TV und TVöD.

Vergleich DRK-Reformtarifvertrag - TVöD

DRK-Reformtarifvertrag TVöD

Arbeitszeit, Arbeitsbereitschaft

Verlängerung der regelmäßigen Arbeitszeit bis zu 12 Stunden Bereitschaftszeiten werden zur Hälfte als tarifliche Arbeitszeit gewertet (faktorisiert)
a) a) und durchschnittlich 45 Std. bei mindestens zwei Std. täglich Arbeitsbereitschaft
Die Summe aus den faktorisierten Bereitschaftszeiten und der Vollarbeitszeit darf 38,5 (39) Stunden nicht überschreiten
b) b) und durchschnittlich 48 Std. bei mindestens drei Std. täglich Arbeitsbereitschaft
 
Beispiel: Beispiel:
2 Std. Arbeitsbereitschaft   2 Std. Bereitschaftszeit  
verlängerte Arbeitszeit 45 Std. Vollarbeitszeit 37,5 Std.
    faktorisiert 1,0 Std.
    Anwesenheit 39,5 Std.
Vergütung wie bisher für die 38,5-Std.-Woche Vergütung für die 38,5-Std.-Woche
Ausgleichszeitraum für Überstunden

Vorrang des Freizeitausgleichs:

kein Vorrang des Freizeitausgleichs
entstanden im 1. Kalenderhalbjahr bis 31.12.  
entstanden im 2. Kalenderhalbjahr bis 30.06. des Folgejahres  

bei Freizeitausgleich kein Zeitzuschlag

Zeitzuschlag auch fällig bei Freizeitausgleich

Nachtarbeit Ist die Arbeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr, wenn sie mehr als zwei Stunden dieses Zeitraums umfasst. Ist die Arbeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr
Zeitzuschläge für Nachtarbeit 1,28 EUR für Nachtarbeit 20 %
für Sonntagsarbeit 25 % für Sonntagsarbeit 25 %
für Feiertagsarbeit 35 % für Feiertagsarbeit  
   
  • mit Freizeitausgleich
35 %
   
  • ohne Freizeitausgleich
135 %
für Arbeit am 24.12. und 31.12. ab 14.00 Uhr 35 % für Arbeit am 24.12. und 31.12. ab 6.00 Uhr 35 %
für Arbeit an Samstagen - für Arbeit an Samstagen von 13 bis 21 Uhr, soweit diese nicht in Wechsel-/ Schichtarbeit anfällt 20 %
des auf eine Stunde entfallenden Anteils des Tabellenentgelts der Stufe 1 der jeweiligen Entgeltgruppe des auf eine Stunde entfallenden Anteils des Tabellenentgelts der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe
Wechselschicht- und Schichtzulage Ständige Wechselschichtarbeit (dabei in je 5 Wochen mindestens 40 Nachtarbeitsstunden) 102,26 EUR Beschäftigte, die ständig Wechselschichtarbeit leisten, erhalten eine Wechselschichtzulage von 105,00 EUR
Schichtarbeit (dabei in 7 Wochen 40 Nachtarbeitsstunden) 61,36 EUR bei nicht ständiger Wechselschichtarbeit 0,63 EUR pro Stunde
Schichtarbeit   Beschäftigte, die ständig Schichtarbeit leisten, erhalten eine Schichtzulage von 40,00 EUR monatlich
(Amplitude 18 Std.) 46,02 EUR bei nicht ständiger Schichtarbeit 0,24 EUR pro Stunde
(Amplitude 13 Std.) 35,79 EUR    
bei mindestens 3 Std. Arbeitsbereitschaft/Schicht kein Anspruch auf Wechselschicht- und Schichtzulage    
Rufbereitschaft Für die ersten 5 Rufbereitschaften pro Monat werden 7,5% als Arbeitszeit gewertet, ab der 6. Rufbereitschaft 12,5%; 12 Stunden zählen als 1 Rufbereitschaft. Für die Rufbereitschaft wird eine tägliche Pauschale je Entgeltgruppe bezahlt:
   
  • Montag bis Freitag
das 2-fache
   
  • Samstag, Sonntag, Feiertage
das 4-fache
    des tariflichen Stundenentgelts nach Maßgabe der Entgelttabelle.
    Für Rufbereitschaft von weniger als 12 Stunden werden für jede Stunde 12,5 % des tariflichen Stundenentgelts bezahlt.
Stufen der Entgelttabelle Bei Einstellung in eine der Entgeltgruppen 2-15 werden die Mitarbeiter der Stufe 1 zugeordnet. Bei Einstellung in eine der Entgeltgruppen 9-15 werden die Beschäftigten der Stufe 1 zugeordnet, bei mindestens 1-jähriger Berufserfahrung werden die Zeiten angerechnet.
    Bei Einstellung in eine der Entgeltgruppen 2-8:
   
  • Stufe 1 für Berufsanfänger
   
  • Stufe 2 mit Berufserfahrung
   
  • Stufe 3 mit mindestens 3-jähriger Berufserfahrung
Verweildauer in Stufe 3 = 5 Jahre für Mitarbeiter, die bis zum 31.12.2021 neu eingestellt werden. Verweildauer in Stufe 3 = 3 Jahre
Leistungsentgelt Keine entsprechende Regelung, aber nach Entscheidung des Arbeitsgebers Leistungsprämien, Leistungszulagen und/oder Erfolgsprämien . Ab 1.1.2007 Einführung eines Leistungsentgelts mit der Zielgröße von 8% der ständigen Monatsentgelte des Vorjahres, finanziert durch:
   
  • Anteil aus auslaufenden Besitzständen in pauschalierter Form
   
  • im Rahmen zukünftiger Tarifrunden.
Jahressonderzahlung Anspruchsvoraussetzung: am 1.12. im ungekündigten Arbeitsverhältnis und Beschäftigung seit mindestens 1.6. Anspruchsvoraussetzung: Arbeitsverhältnis am 1.12.
Rückzahlungsverpflichtung bei Ausscheiden bis 31.3. aus eigenem Verschulden oder eigenem Wunsch Keine Rückzahlungsverpflichtung
Prozentuale Zuordnung zu Entgeltgruppen wie TVöD, jedoch im Betrag niedriger, da sich die Zeitzuschläge nach Stufe 1 der jeweiligen Entgeltgruppe richten Zeitzuschläge richten sich nach Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe
Entgeltfortzahlung bei Krankheit Ohne Berücksichtigung der Nachtdienstzuschläge Mit Berücksichtigung der Nachtdienstzuschläge
Krankengeldzuschuss Nach einer Beschäftigungszeit von mehr als 2 Jahren bis zum Ende der 9. Woche Nach einer Beschäftigungszeit v...

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