TVöD – Tarifgebiet Ost / 3.1 Bund

Der Bund unterscheidet beim Tabellenentgelt seit April 2008 nicht mehr zwischen den Tarifgebieten Ost und West.

Für Beschäftigte des Bundes, deren Arbeitsverhältnis im Tarifgebiet Ost begründet ist, galt seit Einführung des TVöD ein einheitlicher Bemessungssatz von 92,5 % der jeweiligen Entgeltbeträge West. Eine Dynamisierung des Bemessungssatzes ist in der Zeit von Oktober 2005 bis Dezember 2007 nicht erfolgt.

Seit Januar 2008 erhalten die Beschäftigten der Entgeltgruppen 1 bis 9 das gleiche Entgelt, wie im Tarifgebiet West. Für die Beschäftigten der Entgeltgruppen 10 bis 15 verblieb es zunächst beim Bemessungssatz von 92,5 %.

Mit der Einigung in der Lohnrunde 2008 des öffentlichen Dienstes wurde auch für die Beschäftigten des Bundes in den Entgeltgruppen 10 bis 15 ab April 2008 das Entgelt auf 100 % der Westvergütung angehoben. Dies betrifft alle Entgeltbestandteile.

Einzige Ausnahme ist die Jahressonderzahlung. Hier verbleibt es für die Beschäftigten, deren Arbeitsverhältnis im Tarifgebiet Ost begründet ist, beim Bemessungssatz von 75 % (§ 20 Abs. 3 TVöD).

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