Jung, SGB XII § 30 Mehrbedarf / 3 Literatur und Rechtsprechung
 

Rz. 67

Literatur

Vgl. hierzu zunächst die Hinweise im laufenden Text sowie die übrige zur Vorgängervorschrift § 23 BSHG ergangene Rechtsprechung.

Axmann, Keine nachträgliche Erbringung des Mehrbedarfs nach § 30 Abs. 1 SGB XII bei rückwirkender Zuerkennung des Merkzeichens G, Anmerkung zum Urteil des SG Wiesbaden v. 30.4.2014, S 30 SO 47/12, RdLH 2014 S. 201.

Brehm/Schifferdecker, Der neue Warmwasserbedarf im SGB II, SGb 2011 S. 505.

Bruckermann/Izkowskij, Eine kritische Analyse der neuen Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe vom 1.10.2008, Sozialrecht aktuell 2011 S. 15.

Dau, Lässt sich ein Mehrbedarf wegen eingeschränkter Mobilität substantiieren?, jurisPR-SozR 14/2014 Anm. 4.

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe, NDV 2008 S. 503.

ders., Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe, NDV 2015 S. 1.

Gagel, Rückwirkende Entscheidungen über Schwerbehinderung, Schwerbehindertenausweis sowie Merkzeichen und ihre Folgen, Behindertenrecht 2009 S. 189.

Götsche, Anmerkung zu OLG Saarbrücken 1. Senat für Familiensachen, Beschluss v. 12.8.2014, 6 WF 146/14, jurisPR-FamR 1/2015 Anm. 4.

Grube, Zwecke und Zweckverfehlungen von Existenzsicherungsleistungen, Entscheidungsbesprechung zu BSG, Urteil v. 20.2.2014, B 14 AS 65/12 R, Sozialrecht aktuell 2015 S. 1.

Harich, Anforderungen an die Amtsermittlung beim krankheitsbedingten Ernährungsmehrbedarf, jurisPR-SozR 25/2013 Anm. 2.

Heinz, Die Mehrbedarfszuschläge der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII und der sozialrechtliche Herstellungsanspruch als Instrument der Korrektur fehlgeschlagener Betreuung Hilfebedürftiger, ZfF 2009 S. 12.

ders., Abdeckung besonderer Bedarfslagen bei Pflegebedürftigkeit durch Regelungen des SGB XII, PflR 2014 S. 139.

ders., Abweichende Leistungserbringung für Menschen mit Behinderung nach dem Recht der Sozialhilfe, ZfF 2015 S. 33.

ders., Über praktische Konsequenzen einschlägiger Regelungen der UN-Behindertenrechtskonvention im Falle von Pflegebedürftigkeit, PflR 2015 S. 506.

Jäger/Thomé, Tacheles fordert die Einführung einer bedarfsorientierten Haushaltsenergiepauschale (Update II), info also 2015 S. 47.

Löher, Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Gewährung von Krankenkostenzulagen in der Sozialhilfe, NDV 2008 S. 503.

Mrozynski, Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen, ZFSH/SGB 2016 S. 299.

Nebe, Mehrbedarf bei erheblicher Gehbehinderung (Merkzeichen G) – effektiver Rechtsschutz bei nachträglicher Feststellung, SGb 2011 S. 193.

Schwabe, Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen des SGB II und XII ab 1.1.2011, ZfF 2011 S. 97.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen des SGB II und XII ab 1.1.2012, ZfF 2012 S. 1.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen des SGB II und XII sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes ab 1.1.2013, ZfF 2013 S. 1.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen des SGB II und XII sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes ab 1.1.2014, ZfF 2014 S. 1.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen des SGB II und des SGB XII sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes ab 1.1.2015, ZfF 2015 S. 1.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen ab 1.1.2016 – Teil 1 – Leistungsfälle nach dem SGB II, dem SGB XII sowie nach § 2 AsylbLG, ZfF 2016 S. 1.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen ab 1.1.2016 – Teil 2 – Leistungsfälle nach dem SGB II, dem SGB XII sowie nach § 2 AsylbLG, ZfF 2016 S. 25.

ders., Einzelbeträge aus den Regelbedarfsstufen ab 1.1.2017 – Teil 1 – Leistungsfälle nach dem SGB II, dem SGB XII und § 2 AsylbLG, ZfF 2017 S. 1.

Siefert, Bedeutung von Begutachtungsempfehlungen und antizipierten Sachverständigengutachten im Sozialrecht, ASR 2011 S. 45.

Stotz, Subjektive Voraussetzungen für die Gewährung eines Mehrbedarfs wegen kostenaufwändiger Ernährung, jurisPR-SozR 20/2014 Anm. 2.

 

Rz. 68

Rechtsprechung

zu Abs. 1:

Bedarfe, die durch die Art und Weise der Fortbewegung entstehen, sind auch bei geistigen oder seelischen Einschränkungen, die sich spezifisch auf das Gehvermögen auswirken, pauschal mit dem Mehrbedarf nach § 30 Abs. 1 Nr. 2 abgedeckt; der Regelsatz ist deshalb nicht nach § 27a Abs. 4 Satz 1 wegen eines behinderungsbedingt erhöhten Kleidungs- und Wäscheverschleißes zu erhöhen:

BSG, Urteil v. 24.2.2016, B 8 SO 13/14 R Rz. 18.

Bis zum 7.12.2006 bestand kein Anspruch auf einen pauschalierten Mehrbedarf wegen Behinderung, solange der Hilfeempfänger nicht im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen "G" war. Ein tatsächlicher individueller Mehrbedarf rechtfertigte bis zum Besitz des Schwerbehindertenausweises lediglich unter den gesetzlichen Bestimmungen eine vom Regelsatz abweichende höhere Leistung:

BSG, Urteil v. 10.11.2011, B 8 SO 12/10 R Rz. 16 ff.

Behinderungsbedingt erhöhte Aufwendungen für Schuhe rechtfertigen bei äl...

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