IV. Laufendes Beschäftigung... / 2.1.4 Ausscheiden im Laufe eines Kalenderjahres

Scheidet der Beschäftigte mit Billigung – Einverständnis – seines Arbeitgebers aus dem Arbeitsverhältnis aus und wechselt zu einem Arbeitgeber, der auch Mitglied einer Zusatzversorgungskasse des öffentlichen und kirchlichen Dienstes ist und erhält er aus diesem Anlass eine zusatzversorgungspflichtige Teilzuwendung (Jahressonderzahlung), darf der Grenzbetrag nur anteilig unter Zugrundelegung der Umlagemonate, die bis zum Ausscheiden angefallen sind, erhöht werden (Bei einigen Zusatzversorgungseinrichtungen bestehen Abweichungen; hier kann der Grenzbetrag von jedem Arbeitgeber mit dem vollen Betrag der Zuwendung erhöht werden).

Zusatzversorgungspflichtiges Entgelt einschließlich der Jahressonderzahlung fällt somit nur bis zu dem so ermittelten anteiligen Grenzbetrag an.

 
Praxis-Beispiel

Der Beschäftigte scheidet mit Billigung des Arbeitgebers zum 30. Juni des Jahres aus dem Arbeitsverhältnis aus.

Der Grenzbetrag für den Monat Juni setzt sich wie folgt zusammen: Der 2,5-fache Wert der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung zuzüglich 6/12 aus dem Verdopplungsbetrag.

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