Gleichstellung / 2 Katalog der Frauenförder-/Gleichstellungsgesetze der Länder
 
1.

Bund:

Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz – BGleiG)
 
2.

Land Baden-Württemberg:

Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg
 
3.

Land Bayern:

Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Bayerisches Gleichstellungsgesetz – BayGlG)
 
4.

Land Berlin:

Landesgleichstellungsgesetz Berlin (BerlGG)
 
5.

Land Brandenburg:

Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst im Land Brandenburg (Landesgleichstellungsgesetz Brandenburg – BraLGG)
 
6.

Land Bremen:

Gesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Bremen (Landesgleichstellungsgesetz Bremen – BremLGG)
 
7.

Land Hamburg:

Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern im hamburgischen öffentlichen Dienst (Gleichstellungsgesetz – HambGleichstG)
 
8.

Land Hessen:

Hessisches Gesetz über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (Hessisches Gleichberechtigungsgesetz – HGlG)
 
9.

Land Mecklenburg-Vorpommern:

Gesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Gleichstellungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern – GlG M-V)
 
10.

Land Niedersachsen:

Niedersächsisches Gleichberechtigungsgesetz (NGG)
 
11.

Land Nordrhein-Westfalen:

Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesgleichstellungsgesetz –LGG NRW)
 
12.

Land Rheinland-Pfalz:

Landesgleichstellungsgesetz Rheinland-Pfalz (LGG Rh-Pf)
 
13.

Land Saarland:

Landesgleichstellungsgesetz des Saarlandes (LGG Saar)
 
14.

Land Sachsen:

Gesetz zur Förderung von Frauen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im öffentlichen Dienst im Freistaat Sachsen (Sächsisches Frauenförderungsgesetz – SächsFFG)
 
15.

Land Sachsen-Anhalt:

Frauenfördergesetz des Landes Sachsen-Anhalt (FrFGLSA)
 
16.

Land Schleswig-Holstein:

Gesetz zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst des Landes Schleswig-Holstein (Gleichstellungsgesetz Schleswig-Holstein–GStG SLH)
 
17.

Land Thüringen:

Thüringer Gleichstellungsgesetz (ThürGleichG)
 

Zu beachten ist, dass alle Länder in ihren Verfassungen dem Art. 3 Abs. 2 GG nachgebildete Frauenförderungsregelungen enthalten. Einen ganz wesentlichen Bereich der länderrechtlichen Regelungen machen neben den eigentlichen Frauengleichstellungsgesetzen zudem Bestimmungen in den Hochschulgesetzen der Länder aus.

 
Praxis-Beispiel

§ 4 LHG BW: Chancengleichheit von Frauen und Männern, Gleichstellungsbeauftragte

  1. Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung aller Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und berücksichtigen diese als durchgängiges Leitprinzip; sie wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Die Hochschulen stellen jeweils für fünf Jahre Gleichstellungspläne für das hauptberuflich tätige wissenschaftliche Personal auf, die Ziel- und Zeitvorgaben enthalten. Sie berichten regelmäßig über deren Umsetzung und Ergebnisse. Im Senat und im Fakultätsrat sollen mindestens drei stimmberechtigte Frauen vertreten sein.
  2. Der Senat wählt in der Regel aus dem Kreis des an der Hochschule hauptberuflich tätigen weiblichen wissenschaftlichen Personals eine Gleichstellungsbeauftragte und bis zu drei Stellvertreterinnen; die Grundordnung legt die Dauer der Amtszeit mit mindestens zwei und höchstens vier Jahren fest. Wiederwahl ist zulässig. Der Senat regelt die Zahl der Stellvertreterinnen und die Reihenfolge der Stellvertretung. Der Senat kann eine beratende Gleichstellungskommission nach § 19 Abs. 1 einrichten.
  3. Die Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei der Durchsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit von Frauen und Männern und bei der Beseitigung bestehender Nachteile für wissenschaftlich tätige Frauen sowie Studentinnen mit. Die Gleichstellungsbeauftragte nimmt an den Sitzungen der Fakultäts- und Sektionsräte, der Hochschulräte, der Akademischen Senate und der Berufungs- und Auswahlkommissionen mit beratender Stimme teil; sie kann sich hierbei vertreten lassen und ist wie ein Mitglied zu laden und zu informieren. Sie hat das Recht auf Beteiligung an Stellenausschreibungen und auf Einsicht in Bewerbungsunterlagen, sofern sich Frauen und Männer um die Stelle beworben haben. Bei Stellenbesetzungen in Bereichen geringer Repräsentanz von Frauen kann sie an Vorstellungs- und Auswahlgesprächen teilnehmen, soweit nicht nur Frauen oder nur Männer die vorgesehenen Voraussetzungen für die Besetzung der Personalstelle oder des zu vergebenden Amtes erfüllen. Die Gleichstellungsbeauftragte erstattet dem Senat einen jährlichen Bericht über ihre Arbeit.
  4. Die Gleichstellungsbeauftragte hat auch die Aufgabe, bei sexueller Belästigung Ansprechpartnerin für wissenschaftlich tätige Frauen und Studentinnen zu sein. Sie wirkt, unbeschadet der Verantwortlichkeit von Organen ...

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