(1) Die Gemeinde erhebt Abgaben nach den gesetzlichen Vorschriften.

 

(2)[1] 1Die Gemeinde hat die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Erträge und Einzahlungen

 

1.

soweit vertretbar und geboten aus Entgelten für ihre Leistungen,

 

2.

im Übrigen aus Steuern

zu beschaffen, soweit die sonstigen Erträge und Einzahlungen nicht ausreichen. 2Von der Verpflichtung, Entgelte vorrangig zu erheben, sind Straßenbeiträge nach den §§ 11 und 11a des Gesetzes über kommunale Abgaben in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. März 2013 (GVBl. S. 134), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. Mai 2018 (GVBl. S. 247) ausgenommen. 3§ 92 Abs. 4 bleibt unberührt.

 

(3) Die Gemeinde darf Kredite nur aufnehmen, wenn eine andere Finanzierung nicht möglich ist oder wirtschaftlich unzweckmäßig wäre.

[1] Abs. 2 geändert durch Gesetz zur Neuregelung der Erhebung von Straßenbeiträgen. Anzuwenden ab 07.06.2018.

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