Das Entgelt im TVöD ist streng tätigkeits- und leistungsbezogen. Allein vom Lebensalter oder der Betriebszugehörigkeit des Beschäftigten abhängige Entgelterhöhungen auf dem Wege der "Ersitzung", wie vom BAT bekannte Bewährungs-, Fallgruppen- und Tätigkeitsaufstiege oder Vergütungsgruppenzulagen, kennt der TVöD nicht mehr.

Völlig neu gegenüber dem bisherigen Tarifrecht im öffentlichen Dienst sind Regelungen zur leistungsdifferenzierten Bezahlung. So gibt es bei Stufenaufstiegen innerhalb der Entgeltgruppen künftig die oben beschriebene "Ersitzung" nicht mehr. Vielmehr gilt der Grundsatz, dass für das Erreichen der nächsten Stufe neben der Berufserfahrung die erbrachte Leistung ausschlaggebend ist (zum Besitzstand für verfestigte Exspektanzen vgl. Stichwort Über­leitung).

Geradezu revolutionär für den öffentlichen Dienst ist jedoch das mit § 18 TVöD neu eingeführte Leistungsentgelt. Hiermit wird ermöglicht, den Besserleistenden mehr und den Schlechterleistenden weniger zu zahlen, ohne zusätzlich Geld aufzuwenden. Das Leistungsentgelt speist sich aus dem Entgeltsystem.

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