Durchgeschriebene Fassung d... / 3.3.1.1 Zwölftelungsregelung

Die Sparkassensonderzahlung vermindert sich nach § 18.4. TVöD-S um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat, in dem der Beschäftigte keinen Anspruch auf Entgelt, Entgelt im Krankheitsfall oder Fortzahlung des Entgelts während des Erholungsurlaubs hat. Diese sog. Zwölftelungsregelung, die sich auf die gesamte Sparkassensonderzahlung bezieht, ist angelehnt an die Tarifregelungen zu den Jahressonderzahlungen, die in den anderen Sparten des TVöD Anwendung finden. Entsprechendes gilt für die in § 8.4. TVöD-S für die Fälle des Grundwehr- oder Zivildienstes, des Mutterschutzes und der Elternzeit geregelten Ausnahmefälle, in denen eine Verminderung unterbleibt.

Die Sparkassensonderzahlung (SSZ) wird in dem Jahr, in dem das Kind geboren wird, ungekürzt gewährt. Anschließend vermindert sie sich um ein Zwölftel für jeden vollen Kalendermonat, in dem kein Entgelt, Entgelt im Krankheitsfall oder Entgelt für Zeiten eines Erholungsurlaubs gewährt wurde. Wird während der Elternzeit ein weiteres Kind geboren und beginnt im unmittelbaren Anschluss an eine vorangegangene Elternzeit eine neue Elternzeit, besteht kein Anspruch auf die SSZ.

Auszubildende, die unterjährig im unmittelbaren Anschluss vom Ausbildungsverhältnis ins Arbeitsverhältnis übernommen werden und am 1. Dezember noch in diesem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten zusammen mit der anteiligen SSZ noch eine anteilige Jahressonderzahlung.

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