Durchgeschriebene Fassung d... / 3.1.2.4 Zielerreichung

Nach § 18.2 Abs. 3 TVöD-S trifft die Feststellung, ob die Ziele erreicht wurden, der Arbeitgeber. Das Ergebnis der Zielerreichung ist dem Beschäftigten auf dessen Wunsch hin zu erläutern.

Erreicht der Beschäftigte die Ziele nicht, erhält er grundsätzlich keine leistungsorientierte Vergütung. Diese finanzielle Einbuße schließt es nicht aus, dass der Beschäftigte ggf. wegen Leistungsmängeln auch abgemahnt oder gekündigt wird. Das leistungs- und erfolgsorientierte Entgelt bedeutet eine zusätzliche Belohnung für besondere Leistungen. Diese Regelung schützt jedoch keine "Schlechtleister". Die Teilnahme an einem Zielvereinbarungssystem schützt daher nicht vor arbeitsrechtlichen Maßnahmen. Allerdings ist es umgekehrt auch nicht möglich, eine arbeitsrechtliche Maßnahme allein mit der Nichterreichung von Zielen zu begründen.

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