Im Blickpunkt

 
Das Bundeskabinett hat am 26.4.2017 den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegten Legislaturbericht Digitale Agenda beschlossen. Darin – so die diesbezügliche PM des BMWI desselben Tags – zieht die Bundesregierung eine positive Bilanz ihrer Digitalpolitik. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.digitale-agenda.de. Offenbar noch Nachbesserungsbedarf gibt es bei den steuerlichen Rahmenbedingungen: Nach der Gemeinschaftsstudie "Steuerliche Standortattraktivität digitaler Geschäftsmodelle. Steuerlicher Digitalisierungsindex 2017" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, der Universität Mannheim und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), bei der die steuerlichen Standortbedingungen in über 30 Ländern anhand der Bemessungsgrundlagen, der effektiven Durchschnittssteuersätze und Kapitalkosten miteinander verglichen wurden, belegt Deutschland beim effektiven Durchschnittssteuersatz mit 23 % den drittletzten Platz im internationalen Vergleich (PM PwC vom 25.4.2017). Dahinter – so die PM weiter – rangierten lediglich noch die USA und Japan. Auch die Kapitalkosten als Maß für die Attraktivität eines Standorts zur Ausweitung des Investitionsvolumens zeigten im Ländervergleich eine hohe Bandbreite von minus 4 bis plus 6 %. Besonders günstige Investitionsbedingungen lägen in dieser Hinsicht in Italien, Frankreich und Ungarn vor. Deutschland liege mit einem Wert von knapp 5 % auf Platz 28 von 33. Weitere Informationen zu der Studie finden Sie unter www.pwc.de. Hingewiesen sei an dieser Stelle auch noch einmal auf das Jubiläumsmagazin 70 Jahre BB mit Vorträgen namhafter Referenten zum Thema Digitalisierung sowie das Schwerpunktheft Digitalisierung BB 17/2017.

Gabriele Bourgon, Ressortleiterin Bilanzrecht und Betriebswirtschaft

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