Beihilfe / 33.7 Einzelfragen
  1. Aufwendungen für Sanatoriumsbehandlungen in der Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang (Schweiz) gelten als in der Bundesrepublik Deutschland entstanden. Dies gilt jedoch nur, wenn nach der Bescheinigung eines Facharztes eine Behandlung unter Einfluss des Hochgebirgsklimas medizinisch indiziert ist.
  2. Befindet sich ein Heimdialysepatient vorübergehend aus privaten Gründen im Ausland, sind die Aufwendungen beihilfefähig, die im gleichen Zeitraum bei Durchführung einer ambulanten Dialyse in der der Wohnung am nächsten gelegenen inländischen Dialyse­einrichtung entstanden wären.
  3. Bei Behandlung von Neurodermitis oder Psoriasis am Toten Meer (Ein Boqeg, Sdom, Salt Land Village) sind auch bei berücksichtigungsfähigen Angehörigen die Aufwendungen beihilfefähig, und zwar als ambulante Rehabilitationsmaßnahmen. Voraussetzung ist, dass inländische Behandlungsmöglichkeiten ohne hinreichenden Heilerfolg ausgeschöpft sind, die Behandlung nach ärztlicher Bescheinigung eine wesentlich höhere Erfolgsaussicht verspricht und die Behandlung von der Festsetzungsstelle vorher anerkannt wurde.
  4. Die bei einigen Ländern bestehenden Kostendämpfungspauschalen erfassen auch Beschäftigte, unabhängig von der Art des Krankenversicherungsverhältnisses. Dies gilt auch für Teilzeitbeschäftigte. Entsprechendes gilt für die Berücksichtigung von Belastungsgrenzen (vgl. § 50 BBhV).

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