Ausbildung / 3.2.1 Dauer der Ausbildungszeit

Bei der wöchentlichen und täglichen Ausbildungszeit unterscheidet § 7 Abs. 1 zwischen den Auszubildenden, die nicht unter das Jugendarbeitsschutzgesetz fallen, und den Auszubildenden, die als Jugendliche unter das Jugendarbeitsschutzgesetz fallen. Für Letztere sind hinsichtlich der Dauer der wöchentlichen und der täglichen Arbeitszeit insbesondere die §§ 4 und 8 JArbSchG maßgebend. Dagegen richten sich bei Auszubildenden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und für die das Jugendarbeitsschutzgesetz nicht gilt (mit Ausnahme des § 9 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1), die regelmäßige durchschnittliche wöchentliche Ausbildungszeit und die tägliche Ausbildungszeit nach den für die Beschäftigten des Ausbildenden maßgebenden Vorschriften über die Arbeitszeit.

Für Auszubildende der Mitglieder des Kommunalen Arbeitgeberverbands Baden-Württemberg im Geltungsbereich des BT-K ist eine abweichende Regelung vereinbart. Danach beträgt die Wochenarbeitszeit für Auszubildende 38,5 Stunden (§ 44 Abs. 1 Satz 3 BT-K).

 
Hinweis

Eine Verkürzung der täglichen oder der wöchentlichen Ausbildungszeit können die Ausbildungsvertragsparteien neuerdings auf der Grundlage des § 7a BBiG vereinbaren. Dabei darf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit nicht mehr als 50 Prozent betragen (siehe Ziffer 2.3.1.2).

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