Alkoholismus / 5.3 Beeinträchtigung betrieblicher Interessen

Wie bei der krankheitsbedingten Kündigung ist hier zu prüfen, ob durch den Alkoholismus betriebliche oder wirtschaftliche Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt werden (auch im Fall einer Negativprognose infolge erwiesener Trunksucht. Eine Störung wirkt sich bspw. betrieblich aus, wenn der Mitarbeiter betriebsorganisatorisch unkalkulierbar wird. Zu denken ist an Nichtausführung von Arbeiten, kostenintensive Beschaffung einer Ersatzkraft, Betriebsablaufstörungen durch Umbesetzungen, Maschinen- und Produktionsausfall, Produktionsstau, Verärgerung der Kunden, Leistungsverdichtung bei Arbeitskollegen und zusätz­liche Inanspruchnahme von Vorgesetzten. Gleiches gilt für erhebliche wirtschaftliche Belastungen durch außergewöhnlich hohe Entgeltfortzahlungskosten infolge krankheitsbedingter Ausfallzeiten.

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