Schutz vor schädlicher Software in der Landesverwaltung

Mehr als 85 Prozent der wöchentlichen Mails in der Landesverwaltung Baden-Württembergs enthalten Schadcodes oder unerwünschte Werbeinhalte. Das Land setzt ab 2020 auf eine neue Technologie, um unter anderem ein sicheres Öffnen von Dokumenten zu gewährleisten.

Verwendete Schadsoftware wird aktueller und die Erkennungsrate der herkömmlichen Virenscanner sinkt. Bei rund 6,3 Millionen E-Mails pro Woche in der Landesverwaltung in Baden-Württemberg ist IT-Sicherheit ein wichtiges Thema. Deswegen wird ab 2020 die neue Technologie der Mikro-Virtualisierung eingeführt.

Sicherheit beim Öffnen von Dokumenten

Die Mikro-Virtualisierung setzt auf eine durch Hardware-Isolation abgesicherte Umgebung, wo beispielsweise das Bearbeiten von E-Mails sicher ausgeführt werden kann. Dokumente sollen geöffnet werden können, ohne dass ein schädlicher Code Auswirkungen auf andere Bereiche entfalten kann. Schad-Software wird weiterhin erkannt, gemeldet und ihre Verbreitung verhindert.

Schlagworte zum Thema:  IT-Sicherheit, Öffentliche Verwaltung