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Weniger Behördengänge - Anträge und Bescheide online

In NRW hat der Papierkram bald ein Ende
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit einem neuen Gesetz will die Landesregierung den Papierkram in der öffentlichen Verwaltung verringern und den Menschen in NRW so manchen Weg ins Amt ersparen.

Unabhängig von Behörden-Öffnungszeiten sollten Bürger und Unternehmen Verwaltungsangelegenheiten aller Art - im privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Bereich - künftig bequem online erledigen können. Ein am Mittwoch in den Landtag eingebrachter Gesetzentwurf soll das Umstellen auf elektronische Akten voranbringen. Digitale Verwaltung lautet das Ziel.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) zufolge soll allen Beteiligten ermöglicht werden, Anfragen, Anträge oder Genehmigungen mit Unterschrift zügig elektronisch auszutauschen. Es werde aber auch weiter persönliche Beratung und Betreuung von Angesicht zu Angesicht geben. Spätestens bis 2022 sei geplant, dass die Landesbehörden ihre Akten elektronisch führen. Bei der Weichenstellung für die sogenannte digitale Verwaltung spielten Datenschutz und hohe Sicherheitsstandards eine wichtige Rolle, betonte Jäger laut Mitteilung.

Schlagworte zum Thema:  E-Government, Öffentliche Verwaltung, Behörde

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