25.04.2016 | Tarifrunde 2016

Warnstreik in Stuttgart - Busse und Bahnen bleiben im Depot

Heute ist Stuttgart vom Streik im TVöD betroffen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben den öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart am Montagmorgen weitgehend zum Stillstand gebracht.

«Die Busse und Bahnen der Stuttgarter Stadtbahnen stehen in allen Betriebshöfen still», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Pendler und Schüler konnten am Morgen im Nahverkehr lediglich auf die S-Bahnen und Regionalzüge ausweichen, die vom Warnstreik nicht betroffen sind.

Viele kommunale Einrichtungen betroffen

Auch in den Kreisen Böblingen, Ludwigsburg und Rems-Murr hat Verdi Beschäftigte im öffentlichen Dienst dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Dort sind wie in Stuttgart auch weitere kommunale Einrichtungen wie Bäder, Verwaltungen, die Müllabfuhr und Kindertagesstätten von dem ganztägigen Warnstreik betroffen. Auch die Krankenhäuser des Klinikums Stuttgart und das Klinikum Ludwigsburg beteiligen sich an der Arbeitsniederlegung. Ein Notbetrieb ist jedoch eingerichtet.

Kundgebung geplant

Für den Vormittag ist in der Stuttgarter Innenstadt eine Kundgebung geplant, zu der mehrere tausend Teilnehmer erwartet werden. Die Gewerkschaft verlangt unter anderem sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten rund drei Prozent Lohnsteigerung für zwei Jahre.

Schlagworte zum Thema:  Streik, Tarifverhandlung, Gewerkschaft

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