| TV-L-Tarifrunde 2015

Unterhändler der Länder rechnet mit harter Tarifrunde

Länder wollen nicht viel Geld für Tariferhöhung einsetzen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) stellt sich auf eine lange und schwierige Tarifrunde im öffentlichen Dienst ein.

Das sagte ihr Vorsitzender, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD): «Ich rechne fest damit, dass die Gewerkschaft ihren Forderungen mit Druckmitteln wie Warnstreiks Nachdruck verleihen wird.»

Arbeitgeber: Tarifforderung ist zu hoch

Die Gewerkschaften fordern für die 800.000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent, mindestens aber 175 EUR im Monat. Das sei realitätsfern und passe nicht in die Zeit, sagte Bullerjahn. Das Wirtschaftswachstum gehe nicht «durch die Decke», und die Inflation sei niedrig.

Abschluss nicht auf Beamte übertragen

Bullerjahn verwahrte sich zudem gegen die Forderung, einen Tarifabschluss eins zu eins auf die Beamten zu übertragen. Das solle ebenso von Land zu Land entschieden werden wie die von den Gewerkschaften geforderte Übernahmegarantie für Auszubildende.

Schlagworte zum Thema:  TV-L, Tarifverhandlung

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