25.03.2015 | TV-L Tarifrunde 2015

Erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst

In unterschiedlichen Bundesländern streiken Landesbeschäftigte.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde am Samstag erneut Warnstreiks begonnen.

Kundgebungen sollen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und im Saarland stattfinden. Zum Streik aufgerufen sind Mitarbeiter von Universitätskliniken und Hochschulen, von Gerichten, Finanzämtern, Ministerien und anderen Landesbehörden. Auch angestellte Lehrer sollen erneut streiken.

Forderungen der Gewerkschaft

Für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fordert Verdi 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 EUR mehr im Monat. Auszubildende sollen unbefristet übernommen werden, monatlich 100 EUR und vier Tage mehr Jahresurlaub bekommen. Zudem dürfe die betriebliche Altersversorgung der Beschäftigten nicht angetastet werden.

Die bisherigen drei Tarifrunden waren ohne Ergebnis geblieben. Die Verhandlungen für rund 800.000 Angestellte der Länder gehen am Samstag in Potsdam weiter.

Schlagworte zum Thema:  TV-L, Tarifverhandlung, Warnstreik

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