| Personal & Tarifrecht

Thüringen: Beamtenbund fordert Übernahme des Tarifergebnisses

Der Thüringer Beamtenbund hat gefordert, das Tarifergebnis für Angestellte im öffentlichen Dienst rasch auf Beamte zu übertragen.

«Das Schweigen des Finanzministers muss endlich beendet werden», erklärte der Landesvorsitzende des Thüringer Beamtenbundes Helmut Liebermann am Montag, 18.4.. In Nordrhein-Westfalen sei die Übernahme schon rechtskräftig, auch Mecklenburg-Vorpommern habe die Bezahlung der Beamten angepasst. Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) habe Mitte März angekündigt, sich innerhalb von drei Wochen zu äußern. «Herr Minister, die Frist ist abgelaufen», mahnte Liebermann.

Das Finanzministerium wies die Vorwürfe des Beamtenbundes zurück. Von Schweigen könne keine Rede sein. Voß werde sich nach Ostern zu einem gemeinsamen Gespräch mit Liebermann treffen. Die Tarifparteien hatten Mitte März in dritter Runde vereinbart, dass die rund 580.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Berlin und Hessen) eine Einmalzahlung von 360 Euro und ab 1. April eine lineare Gehaltserhöhung um 1,5 Prozent erhalten.

 

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