Personalbemessung an Unikliniken im Südwesten soll verbessert werden Bild: Corbis

Die Tarifverhandlungen an den Universitätskliniken in Baden-Württemberg zur Bemessung des Personals werden am 23. Februar 2018 fortgesetzt. Das teilten die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Uniklinika am Freitag mit.

Verdi fordert in der Tarifrunde nicht mehr Geld, sondern eine Entlastung des Pflegepersonals. In einem Tarifvertrag sollen die personellen Mindeststandards festgeschrieben werden.

Die Arbeitgeber hätten am Freitag ein «für einige Bereiche verbessertes Angebot» abgeben und die Verdi-Tarifkommission werde am 1. Februar beraten, ob auf dieser Basis weiterverhandelt werden könne, teilte die Gewerkschaft mit.

27.000 Beschäftigte an vier Kliniken betroffen

Zuletzt hatten die Beschäftigten mit Warnstreiks an den Unikliniken in Tübingen und Freiburg den Druck erhöht. In dem Arbeitskampf geht es um mehr Personal. Für die vier Unikliniken in Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg gilt den Angaben zufolge ein eigener Tarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband Universitätsklinika, von dem rund 27.000 Beschäftigten an den vier Kliniken betroffen sind.

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Schlagworte zum Thema:  Krankenhaus, Baden-Württemberg, Streik

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