23.03.2015 | Tarifverhandlungen

Tarifverhandlungen für Kita-Beschäftigte unter Streikdruck

Gewerkschaft fordert neue Entgeltordnung für Erzieherinnen und Erzieher.
Bild: Haufe Online Redaktion

Unter dem Druck neuer Warnstreiks werden die Tarifverhandlungen für die staatlichen Kindergärten in Münster fortgesetzt.

Die Gewerkschaften Verdi und GEW streiten gemeinsam für eine verbesserte Eingruppierung der bundesweit mehr als 300.000 Kinderpfleger, Erzieher und Sozialarbeiter. Dies würde laut Verdi durchschnittlich zu einer Einkommensverbesserung von zehn Prozent führen. Die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) hatte die Zustimmung zu einer neuen Entgeltordnung zur Aufwertung sozialer Berufe Ende Februar bei einem Treffen in Hannover abgelehnt.

Warnstreiks angekündigt

Um ihre Forderung zu unterstreichen, hat Verdi Beschäftigte in den öffentlichen Kitas in Nordrhein-Westfalen und Hamburg zum Streik aufgerufen. Viele Kitas in den Bundesländern würden daher am Montag geschlossen bleiben, kündigte Verdi an. Insgesamt werde mit mehr als 1.000 Streikenden gerechnet, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

Nächste Verhandlungsrunde im April

Die nächste Verhandlungsrunde für Erzieher in kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen ist für den 9. April in Düsseldorf geplant. Das bestätigten die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) sowie die Gewerkschaften Verdi und GEW am Rande der Verhandlungen in Münster.

Schlagworte zum Thema:  Kindergarten, Erzieher, Tarifverhandlung

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