| Tarifauseinandersetzung

Fortsetzung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Bild: Haufe Online Redaktion

In mehreren Bundesländern sind am Mittwoch, 20.2., die Warnstreiks im öffentlichen Dienst fortgesetzt worden.

In Nordrhein-Westfalen legten Krankenpfleger, OP-Schwestern, Küchenpersonal und Reinigungskräfte an den sechs Universitätskliniken ihre Arbeit nieder. In Sachsen-Anhalt beteiligten sich Beschäftigte an 70 Schulen, zwei Hochschulen und sechs Landesämtern in Magdeburg an dem Ausstand.
In Baden-Württemberg gibt es ebenfalls wieder Warnstreiks. Angestellte der Länder legen vorübergehend ihre Arbeit nieder, um Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde zu machen. Schwerpunkt ist nun nach Angaben der Gewerkschaft Verdi die Landeshauptstadt. Betroffen sein werden die Universitäten Stuttgart und Hohenheim, die Landesbibliothek und die Wilhelma, die Staatsgalerie und das Statistische Landesamt. Geplant sind auch Aktionen in Bremen und Niedersachsen sowie im Saarland.

Die Warnstreiks sind Teil einer bundesweiten Streikwelle im öffentlichen Dienst, die am Montag, 18.2., startete.

Die Gewerkschaft Verdi will Druck auf die Arbeitgeber machen. Die Gewerkschaften und die Länder als Arbeitgeber verhandeln seit Ende Januar über einen neuen Tarifvertrag. Die Gewerkschaften fordern in dem andauernden Tarifkonflikt für bundesweit rund 800.000 Angestellte der Länder 6,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hatten dies angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte als nicht finanzierbar abgelehnt. Zudem will die Gewerkschaft eine einheitliche Regelung der Gehaltsgruppen von bundesweit rund 200.000 angestellten Lehrer.



Schlagworte zum Thema:  Streik, Warnstreik, TV-L, Tarifvertrag , Öffentlicher Dienst

Aktuell

Meistgelesen