Die Tarifverhandlungen für rund 20 000 Ärzte an 23 Universitätskliniken sind vorerst ergebnislos geblieben.

Bisher habe es keine Annäherung in den wesentlichen Punkten gegeben, sagte der Sprecher des Marburger Bundes, Hans-Jörg Freese, am späten Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Die Ärztegewerkschaft und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unterbrachen ihre Gespräche nach rund acht Stunden. Die Verhandlungen werden am Donnerstagvormittag fortgesetzt.

Die Ärztegewerkschaft will 6,3 Prozent mehr Geld. Die Forderung setzt sich aus einer fünfprozentigen linearen Erhöhung und weiteren Verbesserungen zusammen. So sollen Nachtdienste besser bezahlt werden. Die Verhandlungen hatten am 12. Juli begonnen. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen als unbezahlbar zurückgewiesen. Nur Berlin und Hessen gehören nicht der TdL an.

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