23.06.2015 | Sozial- und Erziehungsdienst

Schlichter im Kita-Streit verkünden Schlichterspruch

Schlichter wollen im Tarifstreit der Erzieher eine Lösung vorschlagen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Schlichter im monatelangen Tarifkonflikt für die Kita-Erzieher der Kommunen wollen an diesem Dienstag ihren Spruch verkünden.

Für die kommunalen Arbeitgeber fungiert der frühere sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) als Schlichter, für die Gewerkschaften der einstige Hannoveraner Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg (SPD). Wo die Schlussverhandlungen geführt wurden, war unbekannt.

Die Tarifverhandlungen hatten am 25. Februar begonnen und waren im April vorerst gescheitert. Es folgten drei Wochen Streiks, bis sich die Arbeitgeber und die Gewerkschaften Verdi, GEW und der Beamtenbund dbb Anfang Juni wieder zusammensetzten. Nach tagelangen zähen Gesprächen verkündeten beide Seiten ein Scheitern und leiteten die Schlichtung ein.

Schlichterspruch ist nicht bindend

Abschließende Klarheit darüber, ob es neue Kita-Streiks geben wird, ist den verschiedenen Gewerkschaftsgremien vorbehalten. Die Gewerkschaften fordern Einkommenserhöhungen für die rund 240.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst im Umfang von durchschnittlich 10 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Tarifverhandlung, Kita, Schlichtung, Erzieher

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