Schleswig-Holsteins Beamte sollen höhere Bezüge erhalten

Die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat beschlossen, dass das Ergebnis der TV-L-Tarifrunde 2017 auf die Landesbeamten übertragen werden soll.

Das Kabinett beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Übernahme des Tarifkompromisses. «Die zügige Übertragung des Tarifergebnisses im öffentlichen Dienst auf unsere Beamten, die hervorragende Arbeit leisten, ist eine faire Regelung», sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) nach einer Kabinettssitzung in Kiel.

Landesparlament muss noch zustimmen

Nach Angaben von Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) bedeutet das Tarifergebnis für den laufenden Haushalt Mehrausgaben in Höhe von 63,5 Millionen Euro und im kommenden Jahr in Höhe von 72,7 Millionen Euro. «Jetzt liegt es beim Parlament, dem Gesetzentwurf zuzustimmen, so dass die Empfänger so schnell wie möglich von den Anpassungen profitieren können», sagte Heinold.

Der zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern erzielte Kompromiss sieht insgesamt 4,35 Prozent mehr Lohn innerhalb von zwei Jahren vor. Im laufenden Jahr gehen aber 0,2 Prozent der Bezüge der Beamten, Richter sowie Pensionäre für den Aufbau der Versorgungsrücklage drauf.

Schlagworte zum Thema:  Schleswig-Holstein, Beamte, Beamtenbezüge